Was sind die Unterschiede zwischen Neurobiologie und Neurowissenschaften?

Einleitung:

Die Neurowissenschaft ist die wissenschaftliche Studie des menschlichen Nervensystems. Hier interessant ist auch das Thema Schmerzbehandlung bzw. TENS Geräte. Dieser Zweig der Biologie kombiniert die Physiologie, Anatomie, Molekularbiologie und weitere Bereiche. Die Neurowissenschaft beschreibt demnach generell jegliche Forschungsarbeit rund um das Gehirn. Innerhalb der Neurowissenschaften gibt es wiederum viele separate Forschungsfelder, die sich beispielsweise auf die affektive und kognitive Neurowissenschaft, die Verhaltens-Neurowissenschaft oder Neuroengineering. Es geht darum, theoretische Modelle zu entwickeln und die neuronale Codierung von Tieren und Menschen zu entschlüsseln. Wissenschaftler untersuchen und analysieren die Gehirnaktivität, neuronale Dynamiken und Lernmodelle, Wahrnehmung und Verhalten. Auch der Ursprung in der Steinzeit und die Entwicklung des Gehirns werden anhand der Paläontologie dargestellt. Die Bandbreite der erforschten Bereiche ist schier unendlich.

Zellen in der Hand

Was sind die Unterschiede zwischen Neurobiologie und Neurowissenschaften?

Die Unterschiede zwischen diesen beiden Zweigen der Biologie liegen auf der Spezialisierung. Die Neurowissenschaften fokussieren sich mehr auf den generellen Mechanismus und das Verständnis der Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Die zentrale Frage dieser Wissenschaft ist, wie das Gehirn gewisses Verhalten produziert. Beispielsweise wird mit Patienten gearbeitet, die ein Hirntrauma oder Hirnverletzungen erlitten haben und deren Verhalten studiert. Die Relation zwischen der Aktivität in bestimmten Hirnarealen wird in Verbindung gestellt. Die Hirnforschung bietet großes Potenzial zukünftig bessere Behandlungen und Medikamente für Verletzungen und Krankheitsbilder zu entwickeln.

Die Neurobiologie ist ein Teil der Neurowissenschaften. Sie konzentriert sich eher auf den biologischen und anatomischen Aspekt, sprich die Physiologie des Gehirns und des Nervensystems, oft über Tierarten hinweg. Es geht vorrangig nicht um Krankheiten oder Defizite, sondern die normale Funktion des Gehirns. Zentrale Frage hier ist, wie die Zelltypen funktionieren und welche Pfade sich verbinden. Für Wissenschaftler in dieser Sparte ist das Gehirn ein anatomisches Organ aus lebenden Zellen. Sie beleuchten im Rahmen ihrer Studien Gehirnentwicklungsmuster und die Mechanismen von Neurotransmittern.

An die Neurobiologie anknüpfende Felder sind beispielsweise die Robotik, Psychiatrie, sowie Forschung und Medizin. Für das Studium der Neurobiologie ist vorab ein mit Bachelor beendetes Studium in einem ähnlichen Bereich notwendig, beispielsweise in der Humanbiologie.